Lambda-Sonde

Um den Schadstoffausstoß zu optimieren, verfügen viele moderne Fahrzeuge über einen G-Kat, welcher auch geregelter Katalysator oder Drei Wege Kat genannt wird. Dieser Katalysator benötigt optimalerweise ein konstantes Kraftstoff- / Luftgemisch. Um dies erreichen zu können, kommt eine spezielle Sonde zum Einsatz. Diese wird Lambda-Sonde genannt. Mit Hilfe dieser Sonde kann das Verhältnis von Kraftstoff und Luft geregelt werden, so dass eine gute Schadstoffreduktion bei Abgasen von Fahrzeugen mit geregelten Katalysatoren möglich ist.

Die Lambda-Sonde trägt ihren Namen, da diese für ein konstant stöchiometrisches Kraftstoffverhältnis sorgt, welches auch mit „Lambda" bezeichnet wird. Dieses stöchiometrisches Kraftstoffverhältnis liegt bei Superbenzin mit einer Oktanzahl von 95 Oktan etwa bei einem Gramm Superbenzin zu 14,7 Gramm Luft. Bei Normalbenzin mit 91 Oktan wird mit rund 14,8 Gramm Luft auf ein Gramm Normalbenzin etwas mehr Luft für die Arbeit des Katalysators benötigt. Abweichungen vom Lamda Wert führen in der Regel zu sprungartigen Anstiegen an Schadstoffemissionen, da dem Katalysator notwendige chemische Stoffe für die Reduktion und Oxidation fehlen. Daher funktionieren klassische Drei Wege Katalysatoren, die mit der Lambda-Sonde arbeiten, vielfach nicht mit Bezinmotoren, die mit einem Magermix laufen oder mit Dieselmotoren.