Nebelscheinwerfer sind speziell ausgelegte Scheinwerfer, die zur Sichtverbesserung bei Nebel, Schneefall oder starkem Niederschlag dienen. Die Besonderheit an Nebelscheinwerfern ist, dass sie breite Strahlen aussenden. Durch dieses sogenannte Breitstrahlen verringert sich die Rückblendung auf den Fahrer, was besonders bei sehr dichtem Nebel wichtig ist. Da die Reichweite der Nebelscheinwerfer allerdings sehr begrenzt ist, sollten diese immer in Kombination mit dem Abblendlicht oder dem Standlicht verwendet werden. Sie dienen einzig der Erhellung des Nahfeldes für den Fahrer und sollten nur bei Nebel, starken Regenfällen oder Schneefall benutzt werden.
Für das Verwenden von Nebelscheinwerfern gibt es in Deutschland spezielle Rechtsvorschriften. So darf man als Fahrzeugführer die Nebenscheinwerfer ausschließlich bei besonderen Witterungsverhältnissen wie Nebel, Regen oder auch Schneefall eingeschaltet werden. Eine weitere Vorschrift ist, dass die Nebelscheinwerfer nicht alleine verwendet werden dürfen, sondern nur, wenn gleichzeitig das Abblendlicht und beziehungsweise oder das Standtlicht eingeschaltet ist. wenn keine Sichtbehinderung durch die Wetterlage für den Autofahrer gegeben ist, dann ist das Benutzen von Nebelscheinwerfern nach deutscher Rechtssprechung verboten. Eine Besonderheit an diesen Strahlern ist, dass sie als einzige Scheinwerferart in Deutschland sowohl weißes als auch hellgelbe Lichtstrahlen abgeben dürfen, was vor allem bei Nebelschwaden und Schneefall vorteilshaft ist. Alle anderen Scheinwerfer dürfen nur weißes Licht aussenden. ebelscheinwerfer dürfen in Deutschland bei erheblicher Sichtbehinderung durch Regen, Nebel oder Schneefall benutzt werden.

